Guild Wars 2 neuer Screenhsot Kampf

Mikrotransaktionen in Guild Wars 2 umstritten

Der Gem-Store im MMORPG Guild Wars 2 ist vielen Spielern schon lange ein Dorn in Auge. Doch warum?

Ein Verkaufsspiel, das zusätzlich einen Ingame-Shop und Mikrotransaktionen bietet, ist eine heikle Angelegenheit. Auch, wenn es inzwischen zum Standard geworden ist, dass man sich für Spiele, die man im Handel erwirbt, Zusatzinhalte kauft – meist in Form von DLCs. In einem MMO hat sowas aber einen deutlich faderen Beigeschmack. Beim Thema Ingame-Shop sehen sowieso viele Spieler rot und das sogar in Free to Play-Spielen. Muss man sich ein Spiel kaufen und kann trotzdem in einem Shop zusätzlich Geld ausgeben, so wird das gesamte Konzept des Bezahlsystems in Frage gestellt. Immerhin hat man schon für das Spiel bezahlt, wieso wird man dann trotzdem immer und immer wieder zusätzlich zur Kasse gebeten?

Guild Wars 2 war nicht der Erfolg, den sich die Entwickler und auch viele Spieler erhofft hatten. Auch, wenn es zu den erfolgreichsten MMORPGs von Publisher NC Soft gehört, so kann es den Genrekönigen, allen voran World of Warcraft, einfach nicht das Wasser reichen. Man mag an dieser Stelle nun über einzelne Design-Entscheidungen der Entwickler diskutieren, doch ein Grund, warum dem Spiel der große Erfolg verwehrt blieb ist höchstwahrscheinlich der Gem-Store. Auch, wenn man sich dort keine spielentscheidenden Vorteile erkaufen kann, so fühlen sich viele Spieler durch das System genötigt, Geld im Shop auszugeben. Dort sind in der Regel nur kosmetische Dinge verfügbar, die man sich mit Gems kaufen kann. Gems wiederum könnt ihr gegen echtes Geld erwerben oder im Spiel erhalten, indem ihr erspieltes Gold gegen Gems eintauscht. Da es ohne Grinding sehr mühsam ist, an Gold zu kommen, ist der Griff zum Portemonnaie einfacher. Viele Spieler nutzen den Gem-Store auch, was aber anderen sauer aufstößt. Denn sehen diese einen Spieler, der eine besondere Rüstung aus dem Store trägt, so stellt sich diesen Spielern gleich die Frage, ob sich derjenige das Item erspielt oder einfach gekauft hat. Ist es ein ernsthafter Spieler, der viel Zeit in Guild Wars 2 investiert oder ist es jemand, der zu viel Geld hat? So entsteht eine Antipathie gegen die Spieler, die Items im Gem-Store kaufen und auch gegen den Shop selbst. Dies wirkt sich wiederum negativ auf das Spielerlebnis aus. Daher halten viele Fans des MMORPGs den Gem-Store für eine Abartigkeit, die aus dem Spiel entfernt werden sollte.

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9 comments

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  1. Xerash 25 Februar, 2014 at 13:52 Antworten

    Hier sieht man wieder mal, wie wenig Ahnung einige Menschen haben. Der In-Game Store ist in keinem fall Pay2Win. Es handelt sich lediglich um einige Kosmetische Artikel, das war’s. Und auch die Aussage, dass Guild Wars 2 kein Erfolg sei, ist völlig aus der Luft gegriffen. Es hat sich nicht um sonst in nur einem Jahr über dreimillionen mal verkauft. Niemand hat je behauptet, es sei kein Erfolg, auch Arenanet nicht. Klar. Es zieht nicht an WoW vorbei. Man muss aber auch bedänken, dass es für WoW schon viele Addon’s gab, die Arenanet bisher nicht in Planung hatte.

  2. Stannis Sturm 13 April, 2016 at 10:14 Antworten

    Einer der bescheuertsten Artikel die ich je gelesen habe
    Na klar, jeder der ein skin kauft wirft es gleich über seine lvl 15 Rüstungsteile und ist ein fauler Spieler der zu viel Geld hat. Ich kauf auch gern mal ein skin, aber nur für lvl 80 Rüstung, vergolde doch keine transmutation…
    Und das angeblich so wenig spieler da sein sollen sind bei den weltbossen eig immer alle maps voll und anderswo sind auch genug Leute, ja ne is klar.
    Kleiner tipp für den Autoren: Lade das Spiel mal runter und teste es!
    Peace out *drops mic*

  3. Niseke 22 Juli, 2016 at 14:50 Antworten

    Ich kann mich den anderen nur anschließen. Der ingame-shop ist überhaupt kein Muss. Man braucht nicht ein einziges Teil daraus. Wenn ich mir alle paar Monate einen Skin gönne, dann mache ich das gerne. Die 10,00 € in einem halben Jahr tun mir nicht weh und vielleicht hilft mein kleiner Beitrag, dass das Spiel weiterhin laufen wird.
    Dass das Spiel keinen Erfolg hat, kann ich auch nicht nachvollziehen (Zahlen habe ich jetzt nicht nachgeschaut.). Es ist immer überall was los. Die Maps sind zum Teil voll, wenn man darauf wechseln will. Selbst in den Startgebieten laufen mir immer andere über den Weg. Da gibt es andere Spiele, bda ist richtig tote Hose. Oder wird hier pauschal einfach jedes Spiel als erfolglos betitelt, weil es sich nicht öfter als WoW verkauft?

  4. Niseke 22 Juli, 2016 at 14:57 Antworten

    Auf eines muss ich noch zurückkomen, was ich eigentlich schreiben wollte. Mir ist es noch nie passiert, dass man sich Antipathien einfängt, weil man sich was aus den Shop gekauft hat. Sei es über Echtgelt oder durch Ingame-Währungstausch. Was ist das denn für ein völlig Quatsch?!
    Und was steht eigentlich demjenigen im Weg, der sich frägt, woher die Rüstung ist? Entweder man frägt einfach nett oder lässt es bleiben. Ich selbst wurde schon gefragt und frage einfach selbst, wenn ich mich etwas interssiert.
    Im Großen und Ganz ein ziemlich dummer Artikel.

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